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Top-Neuheit zur Internationalen Eisenwarenmesse 2010

„Koloss“ von Wera: Knarre und Hammer erstmals in einem Werkzeug vereint

Köln / Wuppertal. Eine im Wortsinne „besonders starke“ Weltneuheit im Schraubwerkzeugbereich präsentierte die Wera Werk Hermann Werner GmbH & Co. KG zur Eisenwarenmesse 2010 in Köln.

Mit dem multifunktionalen „Koloss“ hat der Schraubwerkzeugspezialist erstmals eine Knarre entwickelt, mit der man nicht nur schrauben, sondern ohne Risiko für das Werkzeug auch hämmern, schlagen und ausrichten kann.

Nach der erfolgreichen Einführung der Knarre „Zyklop“ stellt Wera damit erneut ein Schraubwerkzeug mit besonderen, in dieser Form noch nicht auf dem Markt verfügbaren Eigenschaften vor. Ausgangspunkt für die Neuentwicklung war, dass Knarren in der Praxis oftmals als Hammer „zweckentfremdet“ werden – allerdings mit der Folge, dass herkömmliche Modelle häufig zerstört werden. Demgegenüber ist die Nutzung als Hammer beim neuen „Koloss“ nun nicht nur problemlos möglich, sondern ausdrücklich vorgesehen. Der prägnante Namen „Koloss“ entstammt – wie auch die Bezeichnung „Zyklop“ – der griechischen Mythologie, wodurch Wera die beiden ungewöhnlichen Produkte auch bei der Namensgebung unverwechselbar auf dem Markt positioniert.

Wie Wera zur Messe betonte, eröffnet der „Koloss“ mit seinen multifunktionalen Eigenschaften ein neues Werkzeugsegment. Er ist für vielfältige Anwendungen konzipiert, wobei er jeweils das Vorhalten von zwei verschiedenen Werkzeugen spart. Typische Anwendungsfälle, in denen in kurzer Folge gehämmert und geschraubt werden muss, finden sich beispielsweise in den Bereichen Maschinenbau, Fahrzeugbau und -wartung, Hoch- und Tiefbau, industrielle Instandhaltung sowie Holz- und Metallhandwerk.

Wie der Hersteller anlässlich der Produktpräsentation zur Kölner Messe betonte, resultieren aus der Kombination aus Knarre und Hammer erhöhte Qualitätsanforderungen. Da das Werkzeug durch die Hammertätigkeit extrem hohen Kräften ausgesetzt ist, wird der Hammerkopf formschlüssig verstiftet, um ungewolltes Lösen von Werkzeugteilen auszuschließen. Der Vierkant weicht zudem beim Schlagen automatisch aus und kann daher nicht beschädigt werden. Um eine vollwertige Hammerfunktion sicherzustellen, ist der zinkphosphatierte Hammerkopf gesenkgeschmiedet. Die Hammerbahnen sind gepliestet und können wahlweise mit einem Schon-Pad geschützt werden. Ein besonders anwenderfreundliches Detail ist ein als Rohr konzipierter Hammer-/Knarrenstiel, durch den Schlagvibrationen minimiert und der Nutzer vor Verletzungen geschützt wird.

Als vollwertige ½“-Umschalt- und Schwerlastknarre eignet der neue „Koloss“ von Wera sowohl für das kraftvolle Lösen und Anziehen von Verschraubungen als auch für ein gefühlvolles Arbeiten in sensiblen Anwendungsbereichen. Als feinverzahnte Umschaltknarre weist er einen Rückschwenkwinkel von nur 6° auf. Dadurch sind Verschraubungen auch in räumlich begrenzten Situationen problemlos möglich.

Der „Koloss“ verfügt über eine auch auf Schwerlastanwendungen zugeschnittene Rechts-/Linksumschaltfunktion. Hier kommt ein auf die besonderen Anforderungen hin entwickelter Durchsteckvierkant zum Einsatz, der deutlich belastbarer ist als eine Rechts-/Linksumschaltung mit Schaltermechanik. Der Hersteller garantiert die Funktionsfähigkeit bis zu einer Belastung von 600 Newtonmetern.

Die neue Knarre verfügt zudem über weitere praxisgerechte Funktionen und Eigenschaften, die das Arbeiten erleichtern. So sind dank eines demontierbaren Seegerings Reinigung und Schmierung des „Koloss“ problemlos möglich. Die Gestaltung des Griffs wurde an den von anderen Wera-Schraubwerkzeugen bekannten „Kraftform“-Griff angelehnt, dabei aber so verändert, dass auch beim Hämmern eine optimale Ergonomie gewährleistet wird.

Wera bietet für den „Koloss“ eine breite Zubehörpalette für diverse Anforderungen des Arbeitsalltags. So ermöglicht beispielsweise eine Verlängerung die Übertragung höherer Drehmomente. Gefährdungen, wie sie in der Praxis mitunter durch das unsachgemäße Aufstecken von Rohren oder ähnliche Hilfskonstruktionen entstehen können, sind hierdurch ausgeschlossen. Ein ebenfalls erhältlicher Dorn, der in das Griffende gesteckt werden kann, erleichtert das Zentrieren z. B. von Ösen oder das Ausrichten von Bohrungen. Zudem können die Schlagflächen mit Schonpads aus Gummi versehen werden, um Oberflächen und Bauteile zu schonen.


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Veröffentlicht am: 2010-03-08

WERA WERK Hermann Werner GmbH & Co. KG
Korzerter Straße 21-25
42349 Wuppertal


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