
Die deutschen Hersteller von Dübeln beurteilen ihre aktuelle Geschäftslage zu 90 Prozent mit „günstig“. Das ergab eine Umfrage des Verbandes der Hersteller von Dübeln und Befestigungstechnik im FWI für den Monat Juli 2010.
Von Januar bis Juli 2010 stiegen die Auftragseingänge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei ca. 77 Prozent der befragten Unternehmen um mehr als zehn Prozent –sowohl im Inland als auch im Export.
Für die nächsten drei Monate gehen 43 Prozent von einer günstigeren und 57 Prozent von einer gleichbleibenden Entwicklung aus. Deutlich unsicherer sehen die Firmen die nächsten sechs Monate: Nur noch 14 Prozent erwarten eine günstigere und 13 Prozent sogar eine schlechtere Entwicklung.
Der Verband der Hersteller von Dübeln und Befestigungstechnik im FWI umfaßt alle bedeutenden deutschen Dübelhersteller. Ein Schwerpunkt der Verbandsarbeit ist die Weiterentwicklung der Europäischen Zulassungsleitlinien für Dübel. Bei der aktuellen Überarbeitung der EU-Bauprodukte-Richtlinie setzt sich der Verband dafür ein, das hohe Sicherheitsniveau von zugelassenen Dübeln mit CE-Zeichen beizubehalten. Der Verband spricht sich daher unter anderem gegen Erleichterungen für Kleinstunternehmen bei der Vergabe des CE-Zeichens aus, die im Entwurf der EU-Kommission vorgesehen sind.
Diagramm mit den Konjunktureinschätzungen Juli 2010 bis Januar 2011: duebel-07-2010.pdf
Veröffentlicht am: 2010-08-26
Die Aktivitäten und Angebote des FWI (Fachverband der Werkzeugindustrie e. V.) sind auf der Web-Site www.werkzeug.org veröffentlicht. Private Verbraucher und gewerbliche Einkäufer erhalten unter www.werkzeugwarnung.info wichtige Hinweise auf gefährliches Werkzeug. Aktuelle Informationen des FWI und seiner Mitglieder sind unter www.werkzeugnachrichten.de zu finden. Rund 140 Werkzeughersteller mit Produktion in Deutschland sind im FWI organisiert. Führende deutsche Hersteller aus den Bereichen Handwerkzeug, Maschinenwerkzeug sowie Baubefestigungstechnik gehören dem FWI an. Die Erhaltung der breiten Vielfalt an deutschen Werkzeugherstellern, die Beibehaltung eines fairen Wettbewerbs sowie die Stärkung des Produktionsstandortes Deutschland sind vorrangige Ziele des Verbandes. Das Verbandszeichen „Deutsches Werkzeug - made in Germany“, das der FWI im Namen aller deutschen Hersteller, die sich den strengen Kriterien dieses Signets unterwerfen, bewirbt, ist ein Beispiel dafür. Werkzeug „made in Germany“ ist mehr als nur erstklassige Qualität, wie 2008 der FWI mit seiner Kampagne „Pluspunkt made in Germany“ nachwies. Als „Sprachrohr der Werkzeugindustrie“ in den Gremien auf nationaler und internationaler Ebene sowie gegenüber der Öffentlichkeit steht der FWI in der Pflicht.
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