
Am 14. September 2011 öffnet im Deutschen Werkzeugmuseum eine Leistungsschau der traditionellen Thüringer Werkzeugindustrie.
Am 14. September 2011 öffnet im Deutschen Werkzeugmuseum eine Leistungsschau der traditionellen Thüringer Werkzeugindustrie. Thüringen – dabei insbesondere die Stadt Schmalkalden und ihre Umgebung – zählt neben dem Bergischen Land und der Region Stuttgart nach wie vor zu den Zentren der deutschen Werkzeugindustrie. Viele Thüringer Werkzeughersteller können auf eine lange Tradition zurückblicken und entwickelten sich seit 1989 zu erfolgreichen Unternehmen unter marktwirtschaftlichen Bedingungen.
Zwölf dieser Firmen präsentieren sich jetzt in einer Sonderausstellung im Deutschen Werkzeugmuseum, die das Museum in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Cluster für Fertigungstechnik und Metallbearbeitung FerMeTh und dem Fachverband Werkzeugindustrie FWI organisiert hat. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft der Remscheider Oberbürgermeisterin Beate Wilding und des Schmalkalder Bürgermeisters Thomas Kaminski.
Die vertretenen Teilbranchen reichen von hochwertigen Handwerkzeugen und Meßzeugen über innovative Zerspanungswerkzeuge bis hin zu Werkzeugen für das Kunststoffspritzen. Auch die GFE Schmalkalden e. V. als Forschungs- und Prüfeinrichtung für Werkzeuge und gleichzeitig Träger von "FerMeth" ist vertreten.
Gezeigt werden Exponate und Dokumente aus der Geschichte der Firmen sowie aktuelle Erzeugnisse. Die Ausstellung setzt die 2004 begonnene Reihe von Sonderausstellungen fort, auf denen bereits u. a. innovative Schraubwerkzeuge und Zangen, Dübel, Maschinenmesser und Elektrowerkzeuge zu sehen waren.
Die Ausstellung läuft bis zum 6. November 2011 und ist gemeinsam mit der sehenswerten Dauerausstellung von Dienstag bis Freitag von 9 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr sowie am Wochenende von 11 bis 16 Uhr geöffnet.
Deutsches Werkzeugmuseum Remscheid
Die in Mitteleuropa einzigartige technik-, sozial- und kulturgeschichtliche Sammlung der Dauerausstellung des Museums zeigt Werkzeug der Steinzeit, der Bronzezeit und der römischen Antike. Außerdem sind neben traditionellem Werkzeug aus früheren Jahrhunderten, HiTec-Maschinen und dazu gehörigen Spezialwerkzeugen eine Dampfmaschine mit transmissionsbetriebenen Werkzeugmaschinen zu sehen.
An einigen Stationen der Dauerausstellung kann man die gewonnenen Informationen durch praktisches Tun vertiefen, indem man sein handwerkliches Geschick zum Beispiel beim Feilenhauen mit Hammer und Spezialmeißel testet – interessant nicht nur für Kinder.
Seit 2004 veranstaltet das Museum in Zusammenarbeit mit dem Fachverband Werkzeugindustrie e. V. Sonderausstellungen in den Sommermonaten. Die bisherigen Themen dieser Ausstellungen waren:
• „Innovative Schraubwerkzeuge“ (2004)
• „Innovative Zangen“ (2005)
• „Bauwerkzeuge für Haus & Handwerk“ (2006)
• „Innovative Befestigungstechnik“ (2007)
• „Maschinenmesser – Hightech im Verborgenen“ (2008)
• „Moderne Elektro- und Zubehörwerkzeuge“ (2009)
• „Happy Birthday! Deutsche Werkzeughersteller feiern Jubiläum“
Kontakt:
Deutsches Werkzeugmuseum
Cleffstr. 2-6
42855 Remscheid (Stadtteil Hasten)
Tel.: + 49 21 91 16 25 19 / Fax: +49 21 91 16 20 55
E-Mail: Werkzeugmuseum-HIZ@remscheid.de
www.werkzeugmuseum.org
Industriecluster FerMeTh – Fertigungstechnik, Metallbearbeitung, Thüringen
Die metallverarbeitende Industrie ist eine der umsatz- und beschäftigungsstärksten Säulen der Thüringer Wirtschaft. FerMeTh dient für diese Unternehmen als Plattform für eine engere Kooperation. Unternehmen sollen nachhaltig ihre Marktchancen und Wettbewerbsfähigkeit sichern.
FerMeTh hilft, strukturbedingte Nachteile von kleinen und mittelständischen Unternehmen zu beseitigen, damit sie im Wettbewerb bestehen. Dies gilt besonders bei Forschung und Entwicklung, Fertigungskooperationen, Marketing und Vertrieb sowie bei der Sicherung von Fachkräften.
Diese Kooperation soll Arbeitsplattformen für die Zusammenarbeit und Vernetzung der Partner schaffen mit dem Ziel, Umfang und Niveau der Innovationstätigkeit der Partner ständig zu erhöhen.
Das Cluster FerMeTh vereint insbesondere Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Bildungseinrichtungen der Metallbearbeitung, die auf dem Gebiet der Fertigungstechnik tätig sind. Eingeschlossen sind Interessenverbände sowie Körperschaften des öffentlichen Rechts auf kommunaler und Landesebene.
Kontakt
Geschäftsstelle FerMeTh - Cluster für Fertigungstechnik Metallbearbeitung Thüringen
c/o GFE - Gesellschaft für Fertigungstechnik und Entwicklung Schmalkalden e.V.
Näherstiller Straße 10 / 98574 Schmalkalden
Tel. +49 03683-69 00-19 / Fax +49 03683-69 00-16
www.fermeth.de
Fachverband Werkzeugindustrie e. V.
Rund 150 Werkzeughersteller mit Produktion in Deutschland sind im Fachverband Werkzeugindustrie e. V. (FWI) organisiert. Führende deutsche Hersteller aus den Bereichen Handwerkzeug, Maschinenwerkzeug sowie Baubefestigungstechnik gehören dem FWI an. Die Erhaltung der breiten Vielfalt an deutschen Werkzeugherstellern, die Beibehaltung eines fairen Wettbewerbs sowie die Stärkung des Produktionsstandortes Deutschland sind vorrangige Ziele des Verbandes. Das Verbandszeichen „Deutsches Werkzeug - made in Germany“, das der FWI im Namen aller deutschen Hersteller, die sich den strengen Kriterien dieses Signets unterwerfen, bewirbt, ist ein Beispiel dafür. Werkzeug „made in Germany“ ist mehr als nur erstklassige Qualität, wie 2008 der FWI mit seiner Kampagne „Pluspunkt made in Germany“ nachwies. Als „Sprachrohr der Werkzeugindustrie“ in den Gremien auf nationaler und internationaler Ebene sowie gegenüber der Öffentlichkeit steht der FWI in der Pflicht.
Die Aktivitäten und Angebote des FWI sind auf der Web-Site www.werkzeug.org veröffentlicht. Private Verbraucher und gewerbliche Einkäufer erhalten unter www.werkzeugwarnung.info wichtige Hinweise auf gefährliches Werkzeug. Aktuelle Informationen des FWI und seiner Mitglieder sind unter www.werkzeugnachrichten.de zu finden.
Kontakt:
Rainer Langelüddecke, Geschäftsführer FWI
Elberfelder Str. 77
42853 Remscheid
Postfach 10 03 62
42803 Remscheid
Telefon: 0 21 91/4 38-21
Telefax: 0 21 91/4 38-79
E-mail: fwi@werkzeug.org
Internet:
www.werkzeug.org
www.werkzeugnachrichten.de
Veröffentlicht am: 2011-08-17
Die Aktivitäten und Angebote des FWI (Fachverband der Werkzeugindustrie e. V.) sind auf der Web-Site www.werkzeug.org veröffentlicht. Private Verbraucher und gewerbliche Einkäufer erhalten unter www.werkzeugwarnung.info wichtige Hinweise auf gefährliches Werkzeug. Aktuelle Informationen des FWI und seiner Mitglieder sind unter www.werkzeugnachrichten.de zu finden. Rund 140 Werkzeughersteller mit Produktion in Deutschland sind im FWI organisiert. Führende deutsche Hersteller aus den Bereichen Handwerkzeug, Maschinenwerkzeug sowie Baubefestigungstechnik gehören dem FWI an. Die Erhaltung der breiten Vielfalt an deutschen Werkzeugherstellern, die Beibehaltung eines fairen Wettbewerbs sowie die Stärkung des Produktionsstandortes Deutschland sind vorrangige Ziele des Verbandes. Das Verbandszeichen „Deutsches Werkzeug - made in Germany“, das der FWI im Namen aller deutschen Hersteller, die sich den strengen Kriterien dieses Signets unterwerfen, bewirbt, ist ein Beispiel dafür. Werkzeug „made in Germany“ ist mehr als nur erstklassige Qualität, wie 2008 der FWI mit seiner Kampagne „Pluspunkt made in Germany“ nachwies. Als „Sprachrohr der Werkzeugindustrie“ in den Gremien auf nationaler und internationaler Ebene sowie gegenüber der Öffentlichkeit steht der FWI in der Pflicht.
Kontakt:
Rainer Langelüddecke, Geschäftsführer FWI
Elberfelder Str. 77
42853 Remscheid
Postfach 10 03 62
42803 Remscheid
Telefon: 0 21 91/4 38-21
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